Batt-Reg.-Nr. DE 93488426
WEEE-Reg.-Nr. DE 70406085
Levenhuk Lebenslange Garantie Siehe Einzelheiten
14 Tage Geld-zurück-Garantie
Versandkostenfrei ab 70 €
Der Preis ist nur für den Online-Shop gültig und kann von den Preisen im Einzelhandel abweichen.

Für ein inverses Mikroskop. Das Set enthält: Satz plan-achromatischer Objektive, Kondensor und Schieber

Verfügbarkeit

Produktnr. 85123
Marke MAGUS
Garantie 2 Jahre
EAN 5905555025773
Abmessungen der Verpackung (LxBxH) 10x10x10 cm
Beschreibung

Das MAGUS HCM360 Gerät besteht aus einem Satz plan-achromatischer Objektive, einem Kondensor und einem Schieber, die für die Hoffmansche Modulationskontrastmikroskopie ausgelegt sind. Der Objektivmodulator wird mit einem Zentrierteleskop aus dem Mikroskopsatz auf die Spaltöffnungen des Schiebers ausgerichtet.

Die Hoffmansche Modulationskontrasttechnik erzeugt hochauflösende Reliefbilder von lebenden Objekten. Sie bietet eine gute Sichtbarkeit und Kontrastierung der Proben mit hochauflösenden Details und ohne Beugungshalos, wodurch große Arbeitsabstände und hohe numerische Aperturen möglich sind.
Die Technik beeinträchtigt die Bildqualität nicht, wenn sowohl Glas- als auch Kunststofflaborschalen verwendet werden, und wird daher häufig für die Beobachtung und fotografische Aufzeichnung von Kulturen, Zellen und Geweben eingesetzt, die in Behältern, Petrischalen und Gefäßen gezüchtet werden.
Eine der häufigsten Anwendungen des Hoffmanschen Modulationskontrasts ist die In-vitro-Fertilisation (IVF). Die Technik ermöglicht die Echtzeituntersuchung dynamischer Prozesse und hilft, wertvolle Informationen über das Verhalten und die Interaktion von Zellen zu gewinnen.

Objektivsatz

Hoffmansche Objektive unterscheiden sich von Standardobjektiven durch einen Amplitudenraumfilter (Modulator) in der hinteren Brennebene. Der Modulator hat drei Zonen: Die erste lässt 1 % des Lichts durch (dunkle Zone), die zweite 15 % (graue Zone) und die dritte 100 % (transparente Zone). Der Ring am Hoffmanschen Objektiv dient dazu, den Modulator zu drehen und in die Betriebsposition zu bringen.

Im Gegensatz zum Phasenring in einem Phasenobjektiv verändert der Modulator in einem Hoffmanschen Objektiv nicht die Phase des Lichts, sondern nur dessen Intensität. Der Modulator erzeugt ein Bild mit einem Pseudo-Relief-Effekt.

Hoffmansche plan-achromatische Objektive erzeugen ein Bild, das in der Mitte und an den Rändern gleich scharf ist, sodass die Verzeichnung vernachlässigbar ist. Chromatische Aberrationen werden für Blau und Rot korrigiert, sphärische Aberrationen für Grün und die Feldkrümmung wird auf 90 % des Sehfelddurchmessers korrigiert. Die Objektive können für Schalen mit einer Bodenstärke von 1,2 mm verwendet werden und sind für eine unendlich korrigierte Tubuslänge ausgelegt. Der parfokale Abstand beträgt 60 mm.

Hoffmanscher Kondensor

Der Hoffmansche Kondensor wird anstelle des üblichen Hellfeldkondensors eingesetzt. Er verfügt über einen Schlitz für den Hoffmanschen Modulationskontrastschieber, eine Aperturblende und einen Polarisator zur Steuerung der Spaltöffnung. Der Polarisator ist um 360° drehbar. Er wird über den Drehring oberhalb der Blendenöffnungsteuerung gedreht.

Hoffmanscher Schieber

Der Hoffmansche Schieber wird in den Schlitz des Hoffmanschen Kondensors eingesetzt. Der Schieber ist eine Platte mit drei runden Einsätzen für 10-, 20- und 40-fache Objektive. Die Markierung des Einsatzes entspricht dem verwendeten Objektiv. Jeder Einsatz hat zwei Schlitze: einer ist frei und der andere ist durch einen Polarisator verschlossen. Die Einsätze im Schieber sind um 360° drehbar und zentrierbar.

Einstellung des Mikroskops für die Hoffmansche Modulationskontrasttechnik:

  1. Der Hoffmansche Kondensor und die Objektive sind am Mikroskop installiert.
  2. Das Objektiv im Strahlengang wird auf die Probe im Hellfeld fokussiert.
  3. Der Hoffmansche Schieber wird in den Kondensorschlitz eingesetzt und der Einsatz entsprechend der Objektivvergrößerung ausgewählt. Die Kondensorblende muss vollständig geöffnet sein.
  4. Eines der Okulare wird vom Mikroskopkopf entfernt und durch ein Zentrierteleskop aus dem Mikroskop-Set ersetzt. Das Teleskop dient zur Ausrichtung des Objektivmodulators auf die Schlitze des Schiebers. Die Modulatorzonen und Schlitze müssen parallel zueinander stehen, wenn einer der Schlitze vollständig in die graue Zone und der andere in die transparente Zone projiziert wird. Wenn die Ringbewegung nicht ausreicht, um den Modulator in der gewünschten Position zu installieren, entfernen Sie den Schieber aus dem Kondensor, drehen Sie den Einsatz mit einem Schlitz, setzen Sie den Schieber wieder in den Schlitz ein und nehmen Sie die Einstellung erneut vor.
  5. Durch Drehen des Kondensors wird eine Schlitzöffnung in der transparenten Zone blockiert: Eine kann vollständig oder teilweise geschlossen oder vollständig geöffnet sein.
  6. Der Hoffmansche Schieber sollte aus dem Kondensor entfernt werden, um zur Hellfeldtechnik zurückzukehren. Die Objektive und der Kondensor müssen nicht entfernt werden, da sie für Hellfeldbeobachtungen geeignet sind. Um jedoch die beste Bildqualität im Hellfeld zu erzielen, empfehlen wir die Verwendung der Objektive MAGUS 10PL60V, 20PL60V und 40PL60V sowie eines Standardkondensors aus dem Mikroskop-Kit.

Kompatibilität:

  • MAGUS Bio V360 Biologisches Inverses Mikroskop

Lieferumfang:

  • MAGUS Hoffmanscher Kondensor NA 0,5 AA 45 mm
  • Unendlich-korrigiertes plan-achromatisches Hoffmansches Objektiv: 10-fach/0,25 ∞/1,2, parfokaler Abstand: 60 mm
  • Unendlich-korrigiertes plan-achromatisches Hoffmansches Objektiv: 20-fach/0,40 ∞/1,2, parfokaler Abstand: 60 mm
  • Unendlich-korrigiertes plan-achromatisches Hoffmansches Objektiv: 40-fach/0,60 ∞/1,2, parfokaler Abstand: 60 mm
  • Hoffmanscher Schieber für 10-, 20- und 40-fache Objektive
Technische Daten
Produktnr. 85123
Marke MAGUS
Garantie 2 Jahre
EAN 5905555025773
Abmessungen der Verpackung (LxBxH) 10x10x10 cm
Video
Fragen und Antworten
Frage/Rückmeldung absenden
Ihr Name *
E-Mail *
Ihre Frage / Ihr Kommentar *