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Levenhuk Ferngläser richtig auswählen


Achtung:
Mit dem Fernglas nicht direkt in die Sonne schauen. Erblindungsgefahr!

Im Frühjahr 2015 hat Levenhuk sein Fernglassortiment komplett überarbeitet. Die Fernglasreihen Levenhuk Bino und Levenhuk Energy wurden abgelöst von den brandneuen und verbesserten Ferngläsern aus den Reihen Levenhuk Karma, Sherman und Atom. Insgesamt wurden 47 neue Produkte vorgestellt.

Angesichts der riesigen Vielfalt an Ferngläsern am Markt kann es schwer sein, die richtige Wahl zu treffen. Aber wir können dabei helfen und Ihnen die Wahl des richtigen Fernglases einfach machen. Der Levenhuk Produktleitfaden enthält eine klare und übersichtliche Präsentation der Levenhuk Fernglasreihen. Und dieser Beitrag soll den Auswahlvorgang leichter und schneller machen. Am Ende bleibt kein Zweifel, welches Fernglas für Sie das richtige ist.

Drei simple Auswahlkriterien:

  • Anwendungsfall: Was ist der Grund dafür, dass Sie ein Fernglas haben möchten?
  • Preis: Wie viel Geld sind Sie für ein Fernglas bereit auszugeben?
  • Aussehen: Welche Form und Farbe bevorzugen Sie?

Anwendungsfall: Was ist der Grund dafür, dass Sie ein Fernglas haben möchten?

Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, lautet: Warum benötige ich ein Fernglas? Bei diesem ersten Schritt können Sie Modelle eliminieren, die sich nicht für Ihre Zwecke eignen, und dadurch die Auswahl einschränken.

Ferngläser für den alltäglichen Gebrauch
Verbringen Sie Ihre Freizeit gerne draußen und genießen malerische Landschaften oder beobachten Vögel und Tiere? Oder besuchen Sie häufig unterschiedliche Sportveranstaltungen? Vielleicht haben Sie auch eine Leidenschaft für städtische Architektur? Wenn Sie sich in dieser Beschreibung wiederfinden, benötigen Sie ein kompaktes Fernglas mit geringem Gewicht. Kompakte Abmessungen und geringes Gewicht sind wichtig für Komfort bei Ausflügen und Reisen. Zu große Modelle belasten Sie unnötig und lassen Arme und Hände schnell ermüden. Das Fernglas soll Sie mit schönen Bildern faszinieren und Ihnen keine Unbequemlichkeiten bereiten.

Durchschnittliche Ferngläser für den Alltagsgebrauch wiegen zwischen 150 und 700 g. Derartige Ferngläser haben in der Regel eine Vergrößerung von 6x bis 8x und Objektive mit einem Durchmesser von 25 bis 40 mm. Ferngläser mit Dachprisma sind kompakter als Modelle in voller Baugröße mit Porroprisma, und doch leidet bemerkenswerterweise die Bildqualität bei solchen kompakten Modellen nicht.

Ferngläser für Observationen in der freien Natur
Bei Jägern, Fischern, Wachpersonal, Segelfahrern und aktiven Touristen sind Feldstecher sehr beliebt. Diese sind im Vergleich zu Fernglasmodellen für den alltäglichen Gebrauch größer und haben leistungsstärkere Optiken. Die Vergrößerung eines Feldstechers liegt in der Regel zwischen 10x und 12x, und der Durchmesser der Objektivlinse zwischen 40 und 50 mm. Mit der hohen Vergrößerung können auch sehr weit entfernte Objekte im Detail studiert werden. Die leistungsstarken Linsen mit hohem Öffnungsverhältnis können mehr Licht sammeln und liefern helle und lebensechte Bilder. Klassische Feldstecher wiegen in der Regel zwischen 0,7 und 1,2 kg.

Achten Sie bei der Auswahl eines Feldstechers für Beobachtungen in der freien Natur auf ein zuverlässiges, wasserdichtes und stoßsicheres Gehäuse. An der Unterseite des Gehäuses sollte sich ein Stativgewinde befinden, damit Sie den Feldstecher auf einem Stativ montieren können.

Ferngläser für höhere Anforderungen
Hierunter verstehen wir Ferngläser, deren technische Eigenschaften konkreten Anforderungen genügen müssen.

Besondere Anforderungen sind zum Beispiel:

  • Beobachtung sehr weit entfernter Objekte. Wenn sich ein Studienobjekt in sehr großer Entfernung befindet (und Sie keine Chance haben, näher an es heranzukommen), wählen Sie Modelle mit hoher Vergrößerung: zwischen 12x und 16x.
  • Beobachtung naher Objekte. Wenn Sie meistens Regel Objekte aus relativer Nähe beobachten, achten Sie auf den minimalen Fokusabstand (Nahfokus). Je kleiner der Nahfokus, desto näher können Sie sich dem Objekt nähern.
  • Panoramaobservationen. Wenn Sie ein großes Areal mit einem Blick erfassen müssen, um nichts zu verpassen, sollten Sie ein Modell mit weitem Sichtfeld wählen. Weitwinkelferngläser haben mindestens 130 m Sichtfeld auf 1000 m Entfernung.
  • Beobachtungen bei schlechter Sicht. Wenn Sie häufig bei Dämmerung observieren, wählen Sie ein Fernglas mit hohem Öffnungsverhältnis. Um das Lichtsammelvermögen eines Fernglases zu beurteilen, achten Sie auf den Austrittspupillendurchmesser, der 4,5 bis 6 mm oder mehr betragen muss.
  • Beobachtung bei hoher Luftfeuchtigkeit. Wenn Sie bei schlechtem Wetter oder in der Nähe von Gewässern observieren, empfiehlt sich die Wahl eines hermetisch abgedichteten Modells mit Stickstofffüllung. Das Stickstoffgas verhindert, dass Feuchtigkeit ins Innere des Instruments eintritt, und schützt die Optik vor Beschlagen bei hoher Luftfeuchtigkeit oder schnellen Temperaturveränderungen.
  • Besonders realistische Bilder. Für besonders realistische Ansichten benötigt ein Fernglas ein komplexes optisches System aus mehreren Elementen. Ziehen Sie Modelle mit verbesserten Multi-Element-Okularen in Betracht.

In unserem Katalog finden Sie für jedes vorgestellte Modell detaillierte technische Daten. Sie finden sie auf den Produktseiten auf der Registerkarte „Technische Daten“.

Preis: Wie viel Geld sind Sie für ein Fernglas bereit auszugeben?

Nachdem Sie im ersten Schritt die für Ihre Zwecke geeigneten Modelle ermittelt haben, ist es Zeit, ans Budget zu denken. Leider wird häufig mit einem begrenzten Budget gearbeitet, so dass nicht einfach das am besten gefallende Modell gewählt werden kann. Deswegen ist das zweite Kriterium der Preis des Fernglases.

Levenhuk Atom, Karma und Sherman sind neue Fernglasreihen, die hochwertige Observationen ermöglichen, ohne den Geldbeutel zu sehr zu belasten.

  • Levenhuk Atom: 50,00 €*
  • Levenhuk Karma: 70,00 €*
  • Levenhuk Karma PLUS: 100,00 €*
  • Levenhuk Karma PRO: 150,00 €*
  • Levenhuk Sherman: 100,00 €*
  • Levenhuk Sherman PLUS: 150,00 €*
  • Levenhuk Sherman PRO: 250,00 €*

* Durchschnittlicher Verkaufspreis innerhalb der Produktreihe, Stand Frühling 2015.

Wofür genau bezahlen wir eigentlich, wenn wir ein Fernglas kaufen? Das Teuerste an einem Fernglas ist das optische System. Es gibt zwei grundsätzliche Bauarten von Ferngläsern: mit Porroprisma oder mit Dachprisma. Jede optische Bauweise hat ihre Vorzüge. Sehen wir uns das an:


Porro-Prisma. Klassische Feldferngläser, einfaches und beliebteres optisches Design. Porro-Prismen sind leichter herzustellen. Der Lichtverlust im Prismensystem beläuft sich auf beinahe Null, was eine höhere Bildqualität garantiert. Dieses Design macht die Ferngläser.

Dachprisma. Ausgefeilteres optisches Design im Vergleich zum Porro-Prisma. Damit werden die Ferngläser leichter und kompakter und sehen eleganter aus. Die gelieferten Bilder sind allerdings nicht so hell, wenn man sie mit Porro-PrismaModellen derselben Preiskategorie vergleicht.


Der zweite wichtige Faktor beim Preis ist das Glas, aus dem das Prisma hergestellt ist. BK-7-Optikglas ist am kostengünstigsten, an zweiter Stelle folgt BaK-4-Glas, und am teuersten ist ED-Glas. Der Hauptunterschied zwischen diesen Glasarten ist ihr Brechungsindex. Der Brechungsindex bestimmt den Einfallswinkel, bei dem es zu interner Totalreflexion kommt. Je höher der Brechungswinkel, desto kleiner ist der Einfallswinkel. So können leistungsstärkere Objektivlinsen verwendet werden und das Fernglas wird kompakter.

Auch die Größe des Prismas und die Anzahl der Elemente in den Okularen und Objektivlinsen wirken sich auf den Preis aus. Große Prismen und Objektivlinsen mit mehreren Elementen können unglaublich realistische Bilder erzeugen. Natürlich ist auch der Preis umso größer, je größer das Prisma ist und je raffinierter die optische Bauweise. Das ist auch zu erwarten, da sich der Herstellungsprozess verkompliziert.

Ein weiterer Faktor, der sich auf den Preis auswirkt, ist die optische Antireflexionsvergütung, mit denen die Oberflächen der Linsen und anderen optischen Elemente beschichtet sind. Eine Antireflexionsvergütung verbessert den Bildkontrast und die Klarheit. Die Vergütung kann aus einer oder mehreren Schichten bestehen und vollflächig oder teilflächig sein. Je mehr Vergütungsschichten aufgebracht sind, desto hellere und schärfere Bilder liefert das Instrument. Natürlich steigt dadurch auch der Preis.

Aussehen: Welche Form und Farbe bevorzugen Sie?

Zuletzt spielen bei der Wahl auch die persönlichen Vorlieben des Kundens hinsichtlich Aussehen und weiteren Merkmalen eine Rolle, die sich nicht direkt auf die technischen Eigenschaften auswirken.

Die Wahl ist getroffen.

Wir sind sicher, dass Sie ohne Probleme sofort das optimale Fernglas für sich finden, wenn Sie sich an diese einfachen Kriterien halten.

Wenn Sie ein Levenhuk-Fernglas kaufen, erhalten Sie:

Produktleitfaden Levenhuk-Ferngläser:

Levenhuk Atom


Levenhuk Karma


Levenhuk Karma PLUS


Levenhuk Karma PRO


Levenhuk Sherman


Levenhuk Sherman PLUS


Levenhuk Sherman PRO


Weitere Informationen über alle Fernglas-Modellreihen von Levenhuk finden Sie im Levenhuk Produktleitfaden, oder wählen Sie das gewünschte Fernglasmodell mit den praktischen Filtern im Levenhuk Katalog auf http://de.levenhuk.com.

Levenhuk
Juni 2015

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Änderungen an Preisen, Sortiment und technischen Daten vorbehalten. Produkte können ohne Vorankündigung eingestellt werden.